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Thorsten Haupt verabschiedet sich vom Motorrad Rennsport
Bahnsportler aus West-Großefehn beendet seine Karriere
Nach zahlreichen Erfolgen auf bundesdeutschen Sand-, Gras- und Speedwaybahnen in der nationalen Klasse verabschiedet sich Thorsten Haupt vom aktiven Bahnsport. Nachdem der Fehntjer im Jahr 2009 ein fulminantes Comeback nach bereits dreijähriger Abstinenz feierte und in den letzten zwei Jahren sehr erfolgreich in der nationalen Klasse unterwegs war, ist nunmehr von ihm der Entschluss gefasst worden, seine aktive Laufbahn zu beenden. Aufgrund der Erfolge in der nationalen Klasse mit den zwei Titelgewinnen des Norddeutschen Meisters sowie dem Vize-Titel bei den Deutschen Meisterschaften in der nationalen Klasse im letzten Jahr, wurde Haupt nunmehr für die diesjährige Grasbahn-Europameisterschaft nominiert, was gleichzeitig den Sprung in die internationale Klasse bedeutet. „Sportlich gesehen ist das natürlich genau die Herausforderung, auf welche ich mit meinem Team in den vergangenen zwei Jahren hingearbeitet habe und sehe mit der Nominierung eine Bestätigung meiner Leistungen. Gleichzeitig müssen diese Aufgaben auch bewältigt werden, aber dafür sind die Rahmenbedingungen leider nicht darstellbar. Der zeitliche und materielle Aufwand wäre noch größer als er jetzt schon ist, und der damit notwendige finanzielle Rahmen ist leider durch zusätzliche Sponsoren nicht zu decken, stellt Haupt wehmütig dar. „Und einfach „nur so mitfahren“ möchte ich auch nicht. Entweder bin ich konkurrenzfähig, oder eben nicht“, fügt der ehrgeizige Fehntjer hinzu.
Das Thorsten Haupt fahrerisch auf alle Fälle konkurrenzfähig ist, hat er in den letzten zwei Jahren oft bewiesen, mit gefahrenen Rundenzeiten auf dem Niveau der internationalen Elite. Unvergessen bleibt sicherlich der Tagesieg vor der Weltelite im emsländischen Werlte, wo er seine internationalen Ambitionen bereits andeutete. Mit dem Abgang verliert die ostfriesische Rennsport Szene einen erfolgreichen Sportler, der die Farben Ostfrieslands bundesweit vertreten hat.
„Ich möchte mich noch besonders bei meinem Team, bei meinem Tuner Wilhelm Duden und natürlich bei den Bahnsportfans bedanken, die mich super unterstützt haben: "Als Zuschauer werde ich bei verschiedenen Rennen anzutreffen sein, dafür ist dieser Sport einfach zu interessant und spannend“, fügt der Fehntjer abschließend hinzu. |
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